Über mich

 

Kindheit

Aufgewachsen auf einem Bauernhof mitten in der Natur lernte ich den sozialen Umgang nicht im Kindergarten, sondern im Kreise einer Mehrgenerationen-Großfamilie, in der soziale Werte in der Praxis gelebt und vorgelebt wurden. Meine Eltern sind mir bis heute ein großes Vorbild, besonders was Toleranz, Einfühlungsvermögen und Familiensinn betrifft. Durch das Leben in diesem natürlichen Umfeld konnte ich meine Kreativität und Lebendigkeit intensiv ausleben. Die anschließenden Schuljahre folgten in einer kleinen Dorfschule und später in Singen am Hohentwiel.

 

Fortführende Schule und Berufsfindung

Ich liebte schon immer den Umgang mit Kindern und so lag es nahe, sich nach Abschluss der Mittleren Reife für den Beruf der Erzieherin zu entscheiden. Da das Schulbankdrücken in dieser Lebensphase nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehörte und ich eher eine mittelmäßige Schülerin war, erhielt ich auf Grund des Notendurchschnittes keinen Schulplatz. So absolvierte ich aus der "Not heraus" eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Die Arbeit am Schreibtisch entsprach jedoch nicht meinem Naturell und ich stellte zum ersten Mal fest, dass zwischen Beruf und Berufung ein großer Unterschied bestand. Ich sehnte mich nach kommunikativen Kontakten und danach, mich mit natürlichen Materialien zu umgeben und kreativ zu arbeiten. So begann ich gleich im Anschluss eine Ausbildung zur Floristin.

 

Ausbildung und Tätigkeit als Floristin

Während meiner Tätigkeit als Floristin konnte ich meine Kreativität und die Liebe zu natürlichen Materialien voll ausleben. Durch die verschiedenen Anlässe der Kunden lernte ich den Umgang mit Freude und Trauer kennen und es machte mir große Freude, mich immer wieder neu auf die Menschen einzustellen. 
Interessanterweise absolvierte ich jetzt die Schule mit Leichtigkeit und hielt am Ende die Auszeichnung als Innungssiegerin und Schulbeste in der Hand. Dieser Ausbildungsabschluss führte dazu, dass ich nebenberuflich als Lehrerin an der Berufsschule für den praktischen Unterricht engagiert wurde.
 

Ehefrau und Mutter

1981 heiratete ich meinen Mann Hugo, der mich bis zum heutigen Tag durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleitet. Unsere Partnerschaft wurde durch die Geburt unserer Söhne Fabian, Simon und David bereichert, damals wie heute genieße ich den großen Wert einer Familie. Viele Erfahrungen meines Lebens habe ich in der eigenen Familie gemacht, denn wo konnte ich mehr über Flexibilität, Einfühlungsvermögen und Kommunikation erlernen, wie in einer langjährigen Partnerschaft und im Umgang mit den eigenen Kindern. Während der  Kindererziehungszeit unterstützte ich meinen Mann nach meinen Möglichkeiten beim Aufbau der eigenen Schreinerei mit angegliedertem Möbelhandel.

 

Ausbildung und Tätigkeit als Schreinerin

Nachdem unsere Söhne aus den Kinderschuhen herausgewachsen waren und ich mein Hauptanteil als "Erzieherin" abgeschlossen sah, entschloss ich mich eine Ausbildung zur Schreinerin zu absolvieren. Ich war zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre alt und diese Herausforderung gab mir nicht nur das nötige Fachwissen im Umgang mit unseren Kunden, sondern stärkte meine Erfahrung auch ungewöhnliche Wege anzugehen. Die in erster Linie männlichen Klassenkameraden befanden sich im Alter meiner Söhne und ich empfand die Bezeichnung "Mama" in der Klasse eher als Kompliment. Motiviert und begeistert gab ich als Spätberufene mein Bestes und freute mich über den Abschluss als zweite Innungssiegerin. Mir wurde klar, dass ein Gelingen in erster Linie von meiner inneren Einstellung und der damit verbundenen Motivation abhängt. Die genauen Zusammenhänge konnte ich damals jedoch noch nicht erkennen.
 

Ausbildung zum internat. zertifizierten NLP-Master-Coach und NLP-Lehrtrainer

Da mich jedoch genau diese Zusammenhänge zwischen Misserfolg und Gelingen immer mehr interessierten, besuchte ich unzählige Seminare zu den Themen Persönlichkeitsbildung- und entfaltung. Die Erkenntnisse wurden durch das Lesen vieler Bücher ergänzt. Immer mehr machte sich in mir der Wunsch breit, dieses Wissen und die eigenen Lebenserfahrungen an andere Menschen weiterzugeben. So suchte ich nach einer Möglichkeit, mir noch mehr profundes Wissen zu holen und kam mit dem Thema NLP in Berührung. Die nebenberufliche 5-jährige Ausbildung zum NLP-Master Coach und anschließendem NLP-Lehrtrainer ergänzte und vereinigte all meine bisherigen Erfahrungen.
 

Seminar- und Coaching-Tätigkeit

Inzwischen bin ich als begeisterte Seminarleiterin und Coach tätig und liebe meine Arbeit. Meine Wege zu meiner jetzigen Tätigkeit führten über verschiedene familiäre und berufliche Lebenserfahrungen, von denen ich keine missen möchte. Gerade diese Vielfältigkeit ermöglicht es mir, mich in Menschen gut hineinzufühlen und sie auf Seminaren oder im Einzelcoaching zur Veränderung zu ermutigen. Als Referentin bin ich in verschiedenen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Gruppierungen tätig und gebe sowohl offene wie geschlossene Seminare. Desweiteren organisiere ich Vorträge und Veranstaltungen mit außergewöhnlichen Menschen, wie z. B. Clemens Kuby, dem bekannten Buchautor und Filmemacher. 
 

Was ist NLP?

Hier können Sie sich über meine Ausbildung zum NLP-Master-Coach und Lehrtrainer ein Bild machen:

 

Wann und wie entstand NLP?

Anfang der siebziger Jahre stellten sich der Linguistik-Professor John Grinder und der Mathematiker und Psychologe Richard Bandler die Frage, was manche Therapeuten erfolgreicher machte als andere. Sie beobachteten die grundlegenden Strukturen und Kommunikationsmuster bedeutender Therapeuten wie Virginia Satir (Familientherapie), Fritz Perls (Gestalttherapie), Milton Erickson (Hypnotherapie) und Gregory Bateson (Systemtherapie) und entwickelten daraus das Neuro-Linguistische-Programmieren, kurz NLP genannt.   

 

Was bedeutet NLP?

Im NLP wird beobachtet, wie Menschen ihre Denkprozesse, Gefühlsprozesse, Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Erfahrungen organisieren, strukturieren und benutzen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf das Nervensystem ("Neuro") und auf die Sprache ("Linguistische") gelegt. Durch das Wechselspiel dieser beiden Systeme entwickelt der Mensch seine Einstellungen und Überzeugungen, die sein Selbstbild prägen. 

Es geht im NLP darum, dass Menschen in ihrer Veränderungsarbeit Wahlmöglichkeiten finden und einschränkend oder störend empfundene Verhaltensmuster, also sozusagen ihre „Programme“ verändern („Programmieren“). NLP geht auch der Frage nach, wie Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflusst. NLP unterstützt Menschen bei ihrer Veränderungsarbeit, eröffnet Zugänge zu außergewöhnlichen Fähigkeiten und Leistungen und wird dadurch in den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Therapien, Pädagogik, Wirtschaft, Gesundheit und Sport eingesetzt.